Montag, 27. November 2017

Wunder leben länger


Hast du schon einmal ein Wunder erlebt? Oder zwei oder drei? Ganz lang hattest du auf etwas gewartet und gewartet und gewartet. Und nach vielen Jahren, als du schon lange nicht mehr damit gerechnet hast, da auf einmal kam es. Ganz still und leise.
Und du hast gedacht: Wow, Gott hat mich doch nicht vergessen. Er liebt mich. Er ist gut.

Aber dann gibt es auch diese anderen Situationen. Du betest für etwas oder jemanden. Du wartest Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Und am Ende ... passiert nichts. Oder noch schlimmer: Die Situation verschlechtert sich. Jemand stirbt, eine Ehe zerbricht, ein Vertrag platzt. Und du denkst: An welcher Stelle ist es schief gelaufen?

Manchmal haben wir dieses Leistungsdenken in unserem Kopf. Wenn ich mich gut benehme, wenn ich den Armen helfe, dann ist Gott mir wohlgesonnen. Dann liebt er mich. Dann tut er Gutes für mich.

Doch Gott sieht das ganz anders. Er liebt dich immer. Gerade dann, wenn es dir schlecht geht. Das heißt aber leider nicht, dass er immer alles zum Guten wendet. Manchmal schon, ein anderes Mal nicht.

Die Enttäuschung und der Schmerz, die entstehen, wenn Gott nicht nach unserem Willen handelt, sind groß. Wir fragen uns dann oft: Was haben wir falsch gemacht? Wie konnte alles so enden? Warum geschehen solche Dinge überhaupt?

Ich weiß keine Antwort auf diese Fragen. Aber eines weiß ich: Jesus, dem Sohn Gottes, ging es nicht anders.

Er nahm ein riesiges Opfer auf sich. Er starb für unsere Schuld an einem Kreuz. Er ließ sich verspotten, auspeitschen, verhöhnen. Das hat er für dich und für mich gemacht. Sogar sein Vater, Gott, hielt sich von ihm fern, weil er in diesem Moment die Schuld an Jesus nicht sehen konnte.
Denn er ist heilig.

Jesus nahm sogar die Abwesenheit seines Vaters auf sich, weil er wusste, dass er damit die Liebe Gottes für uns Menschen im wahrsten Sinne des Wortes erkaufen konnte.
Welch eine Liebe!

Hatte Jesus Angst? Ja! Wollte er kneifen? Ganz sicher! Hat er Schmerzen und Enttäuschung empfunden wie wir? Absolut!

Und trotzdem hat er das alles für uns ertragen. Damit wir in seinen Wunden geheilt werden würden. Das war das große Ziel. Das war das Wunder!

Aber selbst diese größte Wunder aller Zeiten nehmen viele Menschen heute noch nicht an. Sie lehnen Jesus und damit Gott ein zweites Mal ab.

Ich möchte nicht in der Haut eines solchen Menschen stecken, wenn Gott einmal über die ganze Erde Gericht halten wird.

Triff heute deine Entscheidung. Nimm Jesus als deinen Erlöser an. Danke ihm dafür, dass er dich gerettet hat und du jetzt zu Gott kommen darfst, so wie du bist. Du weißt nicht, wie lange du lebst. Irgendwann ist es zu spät.

"Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben."

Johannes 3, 16 (Luther 2017)





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen